Hauptgerichte

Gemüseschmortopf

19. April 2016
Gemüseschmortopf mit Gemüse der Saison

Uuuuuuund schon wieder habe ich einen langen Tag hinter mir. Da ich aber erst gestern Abend genau deswegen auswärts essen war und mich heute lieber gemütlich zu hause an den Esstisch setzen mag, werde ich mal wieder etwas zaubern, dass halbwegs schnell geht bzw. mit geringem Aufwand auskommt. Oben drauf sollte das Essen gesund und lecker sein, damit ich in wenigen Wochen gesund und fit meinen Abenteuerurlaub starten kann. Yippie-a-yay. Das Abendessen der Wahl: Ein Gemüseschmortopf, für den man nur das Gemüse der Saison oder der eigenen Vorliebe zu kleinen Stücken schneidet, es mit Öl und Kräutern mariniert und dann mit ganz viel Liebe in den Ofen schiebt.


Zutaten

für zwei Personen als Hauptmahlzeit
oder für vier Personen als Beilage

200 g Kartoffeln (4-5 mittelgroße)
200 g Zucchini (1 mittelgroße)
150 g Brokkoli (gerne auch gefroren)
100 g Brechbohnen (gerne auch gefroren)
100 g Cherrytomaten (ca- 3-4 Stück)
60 g Möhre (1 mittelgroße)
10 schwarze Oliven (entkernt)
1/2 Schalotte
2 EL Olivenöl
frische oder getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Oregano und Thymian


Zubereitung

Nehmt euch als erstes einen ofenfesten Topf mittlerer Größe zur Hand. Solltet ihr keinen ofenfesten Topf besitzen, könnt ihr euer Gemüse auch auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech schmoren. Achtet dabei aber unbedingt darauf, dass das Gemüse nicht von oben anbrennt. Im Idealfall wendet ihr es während des Backvorgangs zwei, drei Mal.

Schneidet zunächst die Kartoffeln, Zucchini und den Brokkoli in kleine, mundgerechte Stücke und gebt sie in den Schmortopf. Damit alles gleichzeitig auf den Punkt durchgart, wäre es gut, wenn diese Gemüsestücke ansatzweise gleich groß geschnitten werden. Die Schalotte und die Möhre, die deutlich länger zum Garen braucht, schneidet ihr in feine Streifen bzw. Scheiben. Die Oliven wie auch die Brechbohnen werden entweder ganz oder halbiert hinzu gegeben. Wer ganz kleine Sherrytomaten hat, kann diese im Ganzen hinzugeben. Ich hatte etwas größere Tomaten im Kühlschrank, so dass ich diese erst noch geviertelt und entkernt habe ehe sie im Topf landeten. Sobald ihr alles kleingeschnitten im Topf habt, gebt ihr das Olivenöl und eine gute Portion der Kräuter drüber. Der Topf sollte jetzt schon ordentlich voll sein… :-) Vermengt anschließend alles gut. Auch wenn euch das Gemüse zunächst zu trocken vorkommt, durch den Garprozess wird im Topf viel Feuchtigkeit aus dem Gemüse gezogen, so dass es still und leise im eigenen Sud vor sich herschmort. Wer sich wundert: Ich verzichte ganz bewusst auf Salz und Pfeffer, da sowohl die Schalotte wie auch die Kräuter ein feines Aroma an das Gemüse zaubern. Wer es aber gerne würziger mag, darf ruhig eine ordentliche Portion von beiden hinzugeben.

Schiebt den geschlossenen Gemüseschmortopf für 40 Minuten bei 200 Grad in den Ofen. Solltet ihr euch für die Backblechvariante entscheiden, geht mit der Temperatur und der Zeit etwas runter. Wer mag, kann zusätzlich noch Fisch dazu garen. Diesen könnt ihr passend zum Gemüse mit Öl und Kräutern marinieren und nach guten 20 Minuten auf das bereits vorgeschmorte Gemüse geben. Sicherlich werde ich diese Variante in den nächsten Monaten einmal zubereiten und euch einen Beitrag dazu hinterlassen. :-)

Gemüse-Schmortopf

Wenn es abends schnell und gesund in der Küche zugehen soll, kann ich euch wärmsten einen Gemüseschmortopf empfehlen.

Da der Gemüseschmortopf eigentlich ein kleiner Punk ist, könnt ihr die Gemüsesorten, Kräuter und Gewürze variieren, wie euch lieb ist. Wie gesagt: jede Saison liefert andere Geschmacksrichtungen, die ihr miteinander kombinieren könnt. Darüber hinaus gilt bei schnell zubereiteten Abendessen häufig auch die Maßgabe: Was im Haus ist, kommt in den Topf. :-) Seid kreativ und habt Spaß beim Essen!


Zusatzangaben

Zeitaufwand // gering / mittel / hoch

Haltbarkeit // Tage / Wochen / Monate

Tiefkühlen // ja / nein

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