Hauptgerichte

Kichererbsenkorma

27. Juni 2017
Heute auf dem Teller: Ein glutenfreies und veganes Kichererbsenkorma

Kaum zu glauben, dass ich jetzt schon in der siebten Trainingswoche bin und bisher all das geschafft habe, was es an Zielvorgaben zu erfüllen gab. Besonders auf die vergangene Woche bin ich stolz, da sie mir mit alleine sechs Trainingseinheiten enorm herausfordernd schien. Über das warme Klima, den wenigen erholsamen Schlaf und die Magen-Faxen nach einem längeren Seminartag mag ich mich gar nicht weiter auslassen. Hat doch alles ziemlich gut geklappt – und so gehe ich die nächste straffe Trainingswoche deutlich entspannter an. ;-)

Der ein oder andere von euch wird es kennen: Wer gut trainiert, hat ab und an einen gesteigerten Appetit. Und hier wollen wir dem Training nicht entgegenwirken, in dem wir uns wahllos durch den Kühlschrank oder die Speisekarte im Restaurant futtern. Nicht, dass ich das nicht könnte… Aber idealerweise achtet man auf eine ausgewogene, vollwertige Ernährung. Und so mag ich euch heute mein indisch angehauchtes Kichererbsenkorma vorstellen, das ich zurzeit sehr gerne zubereite. Es geht halbwegs flott, schmeckt ausgezeichnet (gimme more!) und versorgt euch mit Proteinen, Ballaststoffen und Kohlenhydraten. Dabei ist es ganz und gar vegan und selbstverständlich glutenfrei. Was anderes kommt mir ja nicht auf den Teller.


Zutaten

für zwei ordentliche Portionen benötigt ihr

400 ml Kokosmilch, dickflüssig aus der Dose
240 – 265 g Kichererbsen, vorgegart aus der Dose
150 g vollkornreis
50 g gemahlene Mandeln, egal ob blanchiert oder nicht
2 rote Chilischoten, frisch
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1,5 TL Garam Masala
1,5 TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen
1,5 TL Koriander, gemahlen
1 TL Ingwer, gemahlen
0,5 TL Zimt, gemahlen
Salz und Pfeffer


Zubereitung

Macht euch als erstes über die Schalotten, den Knoblauch und die Chilischoten her. Die Schalotten und der Knoblauch werden geschält und in feine Ringe beziehungsweise Scheiben geschnitten. Die Chilischoten werden halbiert, entkernt und kurz unter laufendem Wasser abgewaschen ehe ihr sie in feine Würfelchen schneidet (Tipp: Schneidet eure halben Chilischoten erst längs in feine Streifen und dann quer in die Würfelchen). Gebt die kleingeschnittenen Zutaten in eine Schüssel und vermengt sie mit dem Ingwerpulver und den gemahlenen Mandeln.

Anschließend bringt ihr in einem kleinen Kochtopf das Wasser und den Reis auf dem Herd zum Kochen. Die angegebene Menge an Reis entspricht bei mir in etwa einem vollen Kaffeebecher – ihr müsst euch also nicht zwingend an die Grammangaben halten. Der Nachvollziehbarkeit halber habe ich es aber einmal ausgemessen. Die Garzeit des Reis liegt bei circa 20 Minuten. In der Zeit könnt ihr das Kichererbsenkorma fertigkochen.

Stellt für euer Kichererbsenkorma einen weiteren, etwas größeren Kochtopf auf den Herd. Nehmt von der Kokosmilch zwei Esslöffel ab und wärmt sie bei mittlerer Temperatur darin an ehe ihr die drei Gewürze Zimt, Kreuzkümmel und Koriander einrührt. Gebt anschließend die Schalotten-Mandel-Mischung hinzu und dünstet sie für zwei, drei Minuten unter Rühren an. Ihr folgen dann die restliche Kokosmilch und die Kichererbsen. Da die Kichererbsen bereits vorgegart und weich sind, sollte das Kichererbsenkorma nun nur noch circa zwanzig Minuten bei mittlerer Hitze offen vor sich hinköcheln. Rührt gelegentlich um und achtet darauf, dass am Topfboden nichts von dieser Leckerei anbrennt. Schmeckt zum Ende hin das Korma mit Salz, Pfeffer und Garam Masala ab. Wer letzteres nicht im Haus hat, büßt nur ein wenig an Würze ein. Schmecken wird euch das Kichererbsenkorma auch so. ;-)

Richtet nun euer Kichererbsenkorma auf einer Portion Vollkornreis im Teller an und genießt die vollwertige Mahlzeit. Wer mag, garniert seinen Teller mit Kokosflocken, Petersilie oder frischem Koriander. Bon appetite!

Wer einen anstrengenden oder leistungsstarken Tag hatte, bekommt über dieses vegane und glutenfreie Kichererbsen-Korma wieder Energie. Lecker ist es auch noch - versprochen!

Hmmm… Wenn ich das Bild des Kichererbsenkormas sehe läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Es schmeckt sooo gut. Ich könnte mich reinsetzen. Obendrein ist diese vollwertige Mahlzeit vegan und glutenfrei.

Für all jene unter euch, die gerne Essen vorbereiten und einfrieren: Das Kichererbsenkorma kann man sehr gut in größerer Menge zubereiten und portionsweise in passenden Behältern einfrieren. Einzig den Reis würde ich frisch zubereiten. ;-)


Zusatzangaben

Zeitaufwand // gering / mittel / hoch

Haltbarkeit // Tage / Wochen / Monate

Tiefkühlen // ja / nein

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