Salat

Rotkohlsalat

16. Juni 2016
Rohkostsalat aus Rotkohl

Zack, nun ist schon Mitte Juni und ich habe nicht einmal etwas in diesem Monat gepostet. Kommt nicht auf die Idee zu denken, ich würde permanent unter der Sonne meinen Ranzen bräunen und mir einen Lenz machen. Würde ich das derzeit im schönen Düsseldorf versuchen, wäre ich nach kürzester Zeit von dem wilden Sommerregen durchgeweicht… Nein, komplett saisonunabhängig hat mich einfach mal der Alltag überrollt. Was will man da machen? Durchatmen, auf das Wesentliche konzentrieren und einmal kräftig sortieren. Gesagt, getan. Seit gestern kann ich mich wieder dem Leben, dem Essen und dem Bloggen widmen. :-) Etwas, dass ich schon länger zubereiten wollte, jetzt aber erst so richtig in die Saison passt, ist ein junger, frischer, knackiger Rotkohlsalat. Die ersten Köpfe werden derzeit auf deutschen Feldern abgeerntet. Manche schaffen es auf den Bauernmarkt, andere wiederum wandern direkt klein geschnibbelt und eingekocht in die Regale, so dass wir auch im Winter noch etwas davon haben. Wer mit weichem, zerkochten Rotkohl aus der Wintersaison nicht viel anfangen kann, sollte der knackigen Variante eine Chance geben. Ihr werdet belohnt mit ausreichend Vitamin C, Vitamin K, Magnesium und satten Ballaststoffen. 


Zutaten

für eine große Schüssel bzw. gute sechs Portionen:

600 g Rotkohl (kleiner Kopf oder ein halber großer Kopf)
4 EL Rapsöl
2 EL Balsamico-Essig
2 EL Zitronensaft
2 EL Apfelsaft
1 EL Salz
1 säuerlicher Apfel
Pfeffer aus der Mühle


Zubereitung

Was ich am Rotkohlsalat, wie an vielen anderen Salaten ausgesprochen mag, ist der Zeitfaktor. Man kann in nur wenigen Minuten eine frische und gesunde Mahlzeit zubereiten, die euch mit wichtigen Nährstoffen versorgt und sättigt. Klar, manchen mag vom Empfinden her der Salat an sich zu wenig sein. Auch ich habe solche Tage… Dann gibt es dazu eine Folienkartoffel, ein paar Scheiben Brot oder ein gutes Stück Fleisch. ;-)

Für den Rotkohlsalat viertelt ihr zunächst den Salatkopf. Entfernt dann den Strunk und hobelt den Rotkohl in feine Streifen. Ich habe keinen ordentlichen Hobel, weshalb ich mir die Mühe mache, mit einem großen, scharfen Messer den Kohlkopf in feine Streifen schneide. Gebt die Salatstreifen in eine große Schüssel und mischt das Salz gut unter. Das Salz holt noch etwas Flüssigkeit aus dem Salat, weshalb ihr ihn gute 15 bis 20 Minuten ziehen lassen solltet. Mischt zwischendurch noch einmal ordentlich durch, so dass alles gut durchtränkt ist.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Apfel vierteln, entkernen und ebenfalls hobeln. Wer mag, kann auch die Schale vorab noch entfernen. Ich persönlich mag nur ungern auf etwas so leckeres verzichten… Mischt euch aus dem Olivenöl, Essig, Zitronen- und Apfelsaft, eine Marinade an, die ihr nach Belieben mit Pfeffer abschmecken könnt.

Gebt die Marinade wie auch den fein gehobelten Apfel unter den Rotkohl. Ich menge gerne alles mit den Händen gut durch und lasse den Salat im Idealfall noch ein wenig durchziehen. Schmeckt den Salat noch einmal für euch ab. Schmeckt’s euch?

Rohkostsakat aus Rotkohl

Hmmm, ein frischer, junger, knackiger Rotkohlsalat hat es in meine Küche geschafft. Yummy! Und jetzt alle: Rotkraut bleibt Rotkraut und Brautkleid bleibt Brautkleid. ;-)

Wer wie ich ein Allein-Esser ist und bei derartigen Mengen Kopfzerbrechen bekommt, kann den Salat guten Gewissens über mehrere Tage im Kühlschrank lagern. Eine Woche lang, jeden Abend Rotkohlsalat. Mjaaaaaa. Ein Traum!

Zusatzangaben

Zeitaufwand // gering / mittel / hoch

Haltbarkeit // Tage / Wochen / Monate

Tiefkühlen // ja / nein

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