Brot

Weißbrot

26. Januar 2016
Das knusprig, fluffige Weißbrot ist mega lecker!

Nachdem ich gestern die letzten Scheiben meines Quinoa-Sauerteigbrots aufgefuttert habe, heißt es heute: Neue Woche, neues Brot! Da das Quinoa-Brot etwas herber im Geschmack war, mag ich es jetzt mit einem etwas einfacheren Geschmack probieren. Was liegt da näher, als ein simples Weißbrot zu backen? Es kommt ganz minimalistisch daher und passt sowohl zu herzhaften als auch süßen Aufstrichen. Es schmeckt getoastet genauso gut wie ungetoastet. Und sollte ein hartes, trockenes Stückchen übrig bleiben, könnte ich es immer noch als Semmelbrösel verarbeiten. Naja, ich bezweifel, dass das passieren wird, hehe.


Zutaten

350 g Reismehl
50 g Buchweizenmehl
50 g Amaranthmehl
50 g Hirsemehl
0,5 EL Zucker
0,5 EL Salz
20 g frische Hefe
450 ml warme Milch
20 g Butter


Zubereitung

Siebt das Mehl in eine Schüssel, vermengt es untereinander und drückt in die Mitte eine Vertiefung. In diese Mulde bröselt ihr die Hefe hinein. Über die Hefe gebt ihr Zucker und Salz, sowie zwei Esslöffel der lauwarmen Milch. Vermengt in der Mulde vorsichtig die Hefe mit Zucker, Salz und Milch, so dass hier ein kleiner geschmeidiger Teig entsteht. Lasst die Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort für 15 Minuten ruhen. Gebt danach die restliche Milch und die Butter hinzu und vermengt mit euren Händen oder mit einem elektronischen Handrührer (Knetaufsatz) alle Zutaten von der Mitte ausgehend zu einem geschmeidigen Teig. Lasst anschließend den Teig noch einmal 30 Minuten zugedeckt in der Schüssel an einem warmen Ort aufgehen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hefeteigen, geht bei der glutenfreien Variante der Teig nicht so enorm auf. Wundert euch also nicht all zu sehr. Nach den 30 Minuten knetet ihr den doch eher klebrigen Teig noch einmal ordentlich durch und legt ihn in eine kleine, gefettete Kastenform. Lasst ihn für weitere 15 Minuten gehen. Denkt daran, dass er es warm und zugedeckt mag. Anschließend pinselt ihr die Oberseite des Brots mit etwas Milch ein und streut, wenn ihr mögt, Sesamsamen drüber. Nun schiebt ihr die Kastenform bei 200 Grad Umluft für circa 30 – 40 Minuten in den Ofen.

Das Weißbrot sollte goldbraun sein, wenn ihr es rausholt. Wenn ihr wissen wollt, ob es bereits durchgebacken ist, hebt es kurz aus der Form und klopft auf den Boden. Klingt es nach einem hohen, hohlen Ton, dann ist euer Brot fertig. Wenn hingegen der Sound eher tief und stumpf klingt, dann solltet ihr das gute Stück noch für einige Minuten in den Ofen schieben. Wichtig: Lasst das Brot nach dem Backen gut auf einem Gitterrost auskühlen.


Knusprig, fluffig, Weißbrot!

Knusprig, fluffig, lecker. Das minimalistische Weißbrot schmeckt pur fast genauso gut, wie herzhaft oder süß belegt.

Ihr Lieben, es gibt doch nichts besseres als ein frisches, knuspriges Weißbrot aus dem eigenen Ofen. Es duftet so gut. Die Kruste ist goldbraun und knuspert so schön beim Durchschneiden. Das Innere lächelt einen luftig, locker an. Und das Wasser läuft einem unkontrolliert im Mund zusammen. Herrlich. Vor lauter Vorfreude auf den ersten Happs, habe ich mich bei der dritten Scheibe erstmal leicht verletzt. Das man das Messer auch erst dann merkt, wenn es schon im Finger steckt… Herrje. Immerhin liegt das beste Trostpflaster jetzt vor mir. :-P

Für all die Veganer unter euch: Ob das Rezept auch mit Mandelmilch gut funktioniert, werde ich bei Gelegenheit ausprobieren. Wäre doch sicher für den ein oder anderen eine optimale Alternative, oder?


Zusatzangaben

Zeitaufwand // gering / mittel / hoch

Haltbarkeit // Tage / Wochen / Monate

Tiefkühlen // ja / nein

 

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