Food-Blogs

Mein Blog ist nicht der erste, nicht der schönste und nicht der informativste Blog, der sich dem glutenfreien Leben verschreibt. Aber er hat wie viele Blogs da draußen, sein eigenes Herz (ba-bam, ba-bam, ba-bam), seinen eigenen Stil (Themepark olé) und sicher auch seine eigene Sichtweise (meine, hihi). Da ich in den letzten Jahren immer wieder nach leckeren, glutenfreien Rezepten abseits von Koch- und Backbücher geschaut habe, sind mir einige schöne nationale wie auch internationale Food-Blogs begegnet. Manche von ihnen sind leider aus der digitalen Welt wieder verschwunden, andere wiederum haben sich in den letzten Jahren zu echten Prachtstücken entwickelt, die ich immer wieder gerne ansteuer und euch nicht vorenthalten mag.


The german ones

Auf Janas Blog Freikorn bin ich erst vor Kurzem durch einen Tipp einer Freundin gestoßen. Durch das Design, die klare Gliederung und die abwechslungsreichen Rezepte ist der Blog direkt in meiner Favoriten-Leiste gelandet. Ich werde sicherlich noch den ein oder anderen Abend auf Janas Seite verbringen und mich festlesen. Auf Freikorn erhälst du neben guten Rezepten, glutenfreie Neuigkeiten und individuelle Reisetipps. Soweit ich es beurteilen kann: Worth a visit!

Ebenfalls einen Besuch wert ist Schüsselglück. Der liebevoll gestaltete Blog von Corinna bietet zahlreiche Rezepte, die ohne Gluten, Industriezucker und Kuhmilch auskommen. Klingt öde? Bestimmt nicht! Die Rezepte sehen nicht nur gut aus, sondern sind sicherlich auch sehr lecker. Sobald ich ein Rezept umgesetzt und verputzt habe, lasse ich es euch wissen.

Keinen glutenfreien, sondern einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt Felix mit seinem Blog Urgeschmack. Im Mittelpunkt stehen ein gesundes Leben und guter Genuss mit echtem, natürlichen Essen, ohne sich zu versklaven. Was ich an Urgeschmack besonders mag, ist Felix Denke, die meiner recht nah kommt: Bevorzugt lokale und saisonale Produkte, esst viel frisches Obst und Gemüse, meidet Zucker und achtet bei tierischen Produkten auf gute Qualität. Ob Felix meinen Kuchen naschen würde? Naaaaa, ich fürchte nicht. ;-)

Viel Zeit kann man auch auf der stylischen Homepage von Melanie und Alex verbringen. Die Damen Huber berichten vornehmlich aus dem Süden Deutschlands und bieten neben feinen Gaumen-Tipps ihre Gedanken zu ökologischem Landbau, handwerklicher Lebensmittelherstellung und dem Reisen feil. Beide sind persönlich von Lebensmittelunverträglichkeiten betroffen und wissen, wie schwer es unterwegs sein kann, unbeschwert Qualitatives und auch Alternatives zu finden.

Wer sich hingegen von euch eher in Berlin aufhält, sollte den Blog Glutenfreiberlin ansteuern. Bevor ich meine monatlichen Abstecher in die Landeshauptstadt mache, schaue ich immer noch einmal auf der Seite vorbei. Wer auch immer sich mutig durch die Cafés testet, kommt ursprünglich aus England, weshalb der Blog auch in bestem Englisch gehalten ist. Wer aber in Berlin lebt, dürfte sich darüber nicht wundern, oder? Darüber hinaus könnt ihr euch über Glutenfreiberlin mit anderen zum Dinner treffen. Wie ich finde, eine super Idee!

Und zu guter letzt ein, pardon, nicht die hübscheste aller Homepages. Aber wer echt Bock auf eine unfassbar lange Rezeptliste hat, die für jeden Geschmack etwas parat hält, muss sich auf Trudels Seite umgucken. Berücksichtigt jedoch, dass sie ganz häufig mit industriellen Mehlmischungen arbeitet. Be bold and use your own!


All around the world

Zu den wohl bekanntesten Foodbloggern, die nicht nur auf Gluten, sondern auch auf Zucker verzichten, zählen die Schwestern Jasmine and Melissa Hemsley. Sie haben vor mehr als fünf Jahren ihren Blog Hemsley + Hemsley ins Leben gerufen und zeigen dort, wie man sich ganz natürlich und einfach zu einem gesunden, glücklichen, energiegeladenen Menschen futtern kann. Die beiden Hemsleys sind so gefragt, dass sie neben zwei veröffentlichten Büchern auch Gastbeiträge in der Vogue veröffentlichen.

Glutenfreegoddess von Karina war mit einer der ersten Food-Blogs, den ich nach meiner Diagnose durch Zufall angesteuert habe. Ein ums andere Mal habe ich dort leckere Rezepte gefunden, die ich nachgebacken habe. Allerdings sind einige ihrer Rezepte für uns Europäer schwierig umzusetzen, da sich manche der Zutaten nicht bei uns in den Supermarktregalen finden lassen. Entweder man kauft auf Umwegen die Zutat, nimmt ein Substitut, lässt etwas nicht all zu Wesentliches weg oder verzichtet auf den ultra-gut-aussehenden Kuchen. Als ob!

Der deutschsprachige und aus Basel stammende Blog einfach glutenfrei gefällt mir optisch sehr gut – er wirkt leicht, luftig und frisch. Auch die Mischung aus Rezepten, Infos und Tipps haben mir gleich gefallen. Wer in der Nähe von Basel wohnt, kann sich sogar bei Diana für einen Backkurs anmelden. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie aktiv sie zur Zeit noch auf ihrem Blog postet. Dennoch: eine schöne Seite, die man ruhig einmal ansteuern sollte!

Glutton for life habe ich erst kürzlich für mich entdeckt. Lauras Blog hat mir auf Anhieb gefallen, da er mich an die alten Garten- und Öko-Magazine aus den 80ern erinnert, die meine Eltern bei uns zu Hause gelesen haben. Neben tollen Fotos, schönen Zeichnungen und einer stimmigen Farbigkeit, bietet Lauras Blog selbstverständlich auch gute Inhalte. Am liebsten stöbere ich durch ihre Rezeptsammlung. Nice to know: Sie selber hat keine Glutenunverträglichkeit, berücksichtigt dies aber aus Liebe zu ihrem Mann in ihren Rezepten.


Solltet ihr weitere hübsche, informative und tolle Food-Blogs zu unserem Thema kennen, lasst es mich wissen. Sharing is caring! :-)