Organisationen

Ihr habt den Verdacht einer Glutenunverträglichkeit und wollt euch näher informieren? Oder habt ihr gerade erst die Diagnose „Glutenunverträglichkeit“ erhalten? Vielleicht lebt ihr aber auch schon viele Jahre glutenfrei und wollt euch noch einmal einlesen, euer Wissen verfestigen oder zu neuen Rezepten inspirieren lassen? Welche Motivation auch immer hinter eurer Wissbegierde steckt, hier habe ich einige hilfreiche Links zu Organisationen zusammengestellt, die ich selber immer mal wieder ansteuer und zu Beginn meiner Diagnose gerne gekannt hätte.


Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Wer sich generell für eine gesunde, ausgewogene Nahrung interessiert; wer wissen mag, was es mit der Lebensmittelkennzeichnung auf sich hat; und wer sich für artgerechte Tierhaltung und Landwirtschaft interessiert, der sollte die Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMLE) ansteuern. Neben zahlreichen Informationen, findet ihr hier Hinweise zu Veranstaltungen und könnt sogar mit euren Kindern eine eigens für sie eingerichtete Seite (Durchbicker) besuchen. Für mich ist die Homepage des Bundesministeriums vorbildlich eingerichtet, da sie neben der geballten Ladung an Informationen sowohl Versionen in Gebärdensprache als auch in leichter Sprache anbietet.


Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V.

Die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft e.V. (DZG) wurde 1974 als Selbsthilfeorganisation gegründet und bietet mit ihrer Homepage einen sehr guten Anlaufspunkt. Hier könnt ihr euch intensiv in das Thema einlesen und schauen, ob auch in eurer Nähe (Info-)Veranstaltungen stattfinden. Darüber hinaus findet ihr auf der Seite eine gute Auswahl an Rezepten, bei denen auch andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigt werden.


Deutsche Gesellschaft für Ernährug

Wer sich generell mit seiner Ernährung auseinander setzen muss oder gar mag, kommt schnell an den Punkt, an dem man sich für gesunde Ernährung im Allgemeinen interessiert. Hier hilft die Deutsche Gesellschaft für Ernährug (DGE) weiter. Sie beschäftigt sich mit allen auf dem Gebiet der Ernährung auftretenden Fragen und unterstützt die ernährungswissenschaftliche Forschung ideell, informiert über neue Erkenntnisse und Entwicklungen und macht diese durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar.

Wer es lieber quick and dirty mag, dem sei mein Credo für den Supermarkteinkauf ans Herz gelegt: keep it simple. Greift zu frischen Lebensmitteln und kocht selber. Der Großteil industriell gefertigte Nahrung ist meiner Meinung nach eine Zumutung und für Menschen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit meistens tabu. :-P


Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Für alle Eltern, deren Kinder eine Glutenunverträglichkeit aufweisen oder bei denen ein erhärteter Verdacht auf Zöliakie besteht, bietet die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) ebenfalls eine gute Anlaufstelle. Sie ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der gesamten Kinderheilkunde und Jugendmedizin und fördert die wissenschaftlichen und fachlichen Belange der Kinder- und Jugendmedizin. Auf der Homepage können Eltern unter anderem auf Infobroschüren zurückgreifen und sich über Kindergastroenterologie informieren.


Europäische Akademie für Allergologie und klinische Immunologie

Die Europäische Akademie für Allergologie und klinische Immunologie (EAACI) ist eine Non-Profit-Arbeitsgemeinschaft, unter deren Dach sich mehr als 9.000 Mediziner und Wissenschaftler aus der Europäischen Union zusammengetan haben, um ihr Wissen auszutauschen und dieses kontinuierlich aufzubauen. Sie setzen sich für eine einheitliche Terminologie ein und leisten Aufklärungsarbeit.


European Society for Paediatric Gastroenterology Hepatology and Nutrition

Ähnlich wie die DGKJ setzt sich die European Society for Paediatric Gastroenterology Hepatology and Nutrition (ESPGHAN) für die Gesundheit von Kindern ein. Sie legt den Fokus ihrer Arbeit auf den Magen-Darm-Trakt und bietet Medizinern eine Plattform zum Austausch und zur Forschung an. Für die Diagnose von Zöliakie hat die ESPGHAN Leitlinien entwickelt, die von der DZG und anderen Organisationen als Goldstandard eingestuft werden. Einen gesicherteren Weg zur Diagnose als den der ESPGHAN gibt es nicht.


Sollten eurer Meinung nach hilfreiche Links fehlen, lasst es mich wissen. Merci!