Salat

Krautsalat

13. November 2017
Krautsalat - ideal für Veganer und Zöliakie-Patienten

Moah, am Wochenende gab es für mich definitiv zu viel Zucker und meinem Magen-Darm-Trakt nach zu urteilen sicherlich auch versehentlich Gluten. Ich bin mir zwar sicher, dass die lieben Nachbarn sich alle Mühe gegeben haben, dass ihr Essen glutenfrei bleibt, aber was ich so spüre… Ouch. All das wäre schon genug, um mal wieder den Reset-Button zu drücken. Doch obendrein steckte noch eine dicke Erkältung in mir, die ich die letzten zwei Tage nun ordentlich auskuriert habe. Einzig der Körper ist noch müde. Deshalb starte ich den Tag heute noch einmal langsam mit einem Kurkuma-Porridge und einem Blog-Beitrag. Zu Mittag wird es dann knackig frischen Salat geben – Krautsalat, um genauer zu sein. Denn die guten Kohlköpfe vom Acker möchten alsbald verarbeitet werden.

Krautsalat ist zugegeben nicht das magenschonendste Essen, aber mit einer guten Portion Kümmel, sind zumindest diese Anspannungen gut abgefangen. Neben der verdauungsanregenden Eigenschaft des Weißkohls (Ballaststoffe olé) kann der Bollerkopp uns noch mit ordentlich viel Vitamin C, Vitamin K, Selen, Magnesium und Kalium versorgen. Obendrein gehört der Weißkohl zu den Lebensmitteln, die freie Radikale abfangen und uns dadurch eine kleine Verjüngungskur versprechen können. Wer will schon Botox nutzen, wenn er nur Krautsalat futtern muss? :-P

Da Krautsalat am Besten schmeckt, wenn er ordentlich durchgezogen ist, habe ich ihn bereits gestern Abend schon zubereitet und einmal für ein Foto angerichtet. Ich freue mich schon auf das knackige Kraut… mjam.


Zutaten

für eine große Salatschüssel

500 g Weißkohl
1 Schalotte
1 ½ EL Weißweinessig
1 ½ EL Keimöl
1 TL Salz
½ TL Zucker
½ TL Kümmel
Pfeffer


Zubereitung

Ein knackig-frischer Krautsalat lässt isch grundsätzlich recht schnell zubereiten. Allerdings schmeckt er am Besten, wenn er über Nacht durchgezogen ist, weshalb ich empfehle ihn tagsvorher zuzbereiten. Ihr habt von einer großen Salatschüssel voll Krautsalat aber auch recht viel – und wenn ihr ein Solo-Esser seid, dann könnt ihr tagelang davon essen. :-)

Nehmt zunächst die äußeren Blätter des Weißkohls ab, sofern sie nicht hell und glänzend sind. Halbiert den Weißkohl nun und entfernt die harten Strunke, indem ihr sie keilförmig herausschneidet. Schneidet jetzt den Weißkohl in feine dünne Streifen. Ich mache das mit einem scharfen großen Messer. Wer von euch über eine gute Küchenreibe verfügt, kann den Weißkohl auch ierüber in feine Streifen schneiden. Gebt die Kohlstreifen in eine große Schüssel und fügt einen Teelöffel Salz hinzu. Knetet anschließend die Kohlstreifen sehr gut durch. Ihr werdet schon merken, dass er dadurch weicher und feuchter wird. Lasst die durchgekneten Weißkohlstreifen 30 Minuten durchziehen.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Schalotte schälen und in feine Würfelchen schneiden. Sobald der Kohl seine 30 Minuten durchgezogen ist, hebt ihr die Schalottenwürfel, den Kümmel und den Essig hinzu. Vermengt alles sehr gut miteinander und lasst es erneut für 15 Minuten durchziehen.

Zuletzt fügt ihr das Öl hinzu und schmeckt den Krautsalat mit Pfeffer ganz nach eurem Belieben ab. Wer mag, kann den Krautsalat freilich auch jetzt schon essen, aber wie gesagt, wenn der Salat über Nacht einmal durchziehen darf…hmm…ist er schon sehr viel geschmeidiger und leckerer. Hehe.

Im Winter hat Weißkohl Saison. Weshalb dann nicht einmal einen Krautsalat frisch anrichten? Vegan und glutenfrei versteht sich. :-)

Lust auf einen vitaminreichen, veganen und glutenfreien Sattmacher? Here we go – my winterlove, the Krautsalat. Mjam!

Serviert den Salat als Beilage oder esst ihn gerne auch als ganzes Gericht. Wie weiter oben erwähnt, ist Krautsalat ein guter Sattmacher und liefert euch zum Winter mit den feinsten Vitaminen und Nährstoffen. Vielleicht ein Appetit-Anreger: Ich esse meinen Krautsalat zurzeit sehr erne auf glutenfreien Vollkornbrötchen oder zu einer Portion knuspriger Pommes. Mmmhh…


Zusatzangaben

Zeitaufwand // gering / mittel / hoch

Haltbarkeit // Tage / Wochen / Monate

Tiefkühlen // ja / nein

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